Der ängstliche Hund

Den ängstlichen Hund verstehen

Angst hat viele Ursachen und Facetten!

Manchmal reicht es aus, dass der ängstliche Hund seinen „Schweinehund“ überwindet. Wenn ein Hund z.B. Angst davor hat Treppen zulaufen, reicht es oft, ihn mit sanftem Druck dazu zu zwingen. Das geht manchmal ganz schnell. Muss aber nicht! Ängste sind genauso individuell wie der Hund selbst! Oft braucht es sehr viel Zeit und Geduld. Angst kann auch Aggression auslösen. Wichtig ist es dem Hund Sicherheit, Klarheit und Ruhe zu vermitteln. Dies kann durch sanftes streicheln und somit durch Stimmungsübertragung passieren.

Flucht fördert Angst und Panik

Meiden wir immer wieder angsteinflößende Situationen oder verlassen diese mit unserem Hund sobald er Angst zeigt, steigern wir unbewusst seine Angst.

Der Angst stellen!

Auch Hunde müssen sich ihren  Ängsten stellen, um sie zu bewältigen. Ein schrittweises Heranführen (Desensibilisierung) an angstauslösende Reize wäre wünschenswert, ist aber leider im Hundealltag nicht immer möglich.

Der ängstliche Hund

Der ängstliche Hund

Warum ist mein Hund so ängstlich?

Gerade bei Hunden aus dem Ausland oder dem Tierschutz malen wir Menschen uns Horrorszenarien aus. Was muss der arme Kerl alles erlebt haben? Oft ist das gar nicht der Fall. Der Hund hat einfach nichts erlebt! Er ist schlicht schlecht sozialisiert.

Das nennt man Deprivationsschaden

Die Welpenzeit prägt den Hund fürs Leben

Die Welpenzeit prägt den Hund fürs Leben

Die sozial sensible Phase beginnt mit der 3. Lebenswoche und endet mit der 20.! Alles was der Hund in dieser Zeit kennen lernt (Straßenverkehr, Menschen,etc.) ist für ihn normal. Wird ein Hund in dieser Zeit isoliert gehalten und wenigen Reizen ausgesetzt ist Ängstlichkeit vorprogrammiert. Auch eine genetische Komponente kann Ursache für ängstliches Verhalten sein.  Es kann allerdings auch passieren, dass ein Hund plötzlich vor einer Situation Angst hat, wie z.B. ins Auto einsteigen oder einen Flur im Haus entlang laufen. Häufig ist hier Schmerz die Ursache. Der Hund springt ins Auto und genau in diesem Augenblick durchfährt ihn ein Schmerz. Dumm gelaufen! Er verknüpft sehr schnell: Auto gleich Schmerz. Hier hilft nur den Hund schrittweise und über positive Verstärkung wieder an das Auto heranzuführen. Eine weitere Ursache für ängstliches Verhalten kann eine Schilddrüsen Fehlfunktion sein. Hier sollte ein großes Blutbild beim Tierarzt erstellt werden, um dem Hund zu helfen!

Lust auf eine Trainingsstunde bekommen?

Schauen Sie doch mal in meinen Termin-Kalender.

By | 2017-05-01T13:02:49+00:00 Mai 1st, 2017|Einzeltraining|0 Comments

About the Author:

Lust auf einen Workshop oder Training bekommen ? Kontaktieren Sie mich doch einfach für ein Erstgespräch.

Leave A Comment